Heizen mit Holz Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Kaminöfen

 

Ein Kaminofen ist eine in Serie gefertigte Feuerstätte mit metallischer Grundkonstruktion. Diese wird mit den unterschiedlichsten Materialen verkleidet, wie zum Beispiel lackiertem oder emailliertem Metall, Kacheln oder Naturstein. Im Regelfall ist der Feuerraum mineralisch ausgekleidet und mit einer Flachfeuerung, mit oder ohne Rost, versehen. Flachfeuerung bedeutet, dass auf eine vorhandene Glutmenge lediglich eine Lage Scheitholz aufgegeben und verbrannt wird. Dieser Abbrandvorgang dauert ca. 30 - 45 Minuten, dann muss neuer Brennstoff nachgelegt werden.

Die Wärmeabgabe an den Aufstellungsraum erfolgt hauptsächlich durch  Warmluftkonvektion (bodennahe kühlere Raumluft bzw. von außen zugeführte Frischluft erwärmt sich und steigt nach oben) und einem geringeren Anteil Wärmestrahlung. Der Betrieb eines Kaminofens mit einer geringeren als der in der Bedienungsanleitung vorgegebenen Leistung, der sogenannte Schwachlastbetrieb (Kleinstellung), ist nicht vorgesehen. Kaminöfen müssen daher in ihrer Leistung sorgfältig auf den zu beheizenden Raum abgestimmt und auf keinen Fall überdimensioniert werden.

Bei Kaminöfen mit Wassertasche wird der überwiegende Teil Wärme für heißes Brauchwasser oder Heizungsunterstützung in das Heizungssystem gegeben. Je nach Größe und Spezialglas der Sichtscheibe des Kaminofens wird nur wenig Wärme in den Aufstellraum abgestrahlt.

Weitere Informationen und Hinweise zu Kaminöfen entnehmen Sie bitte der Broschüre „Heizen mit Holz - so geht’s richtig“.

Kaminofen, Quelle: HKI/leg-aus.de
 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
 
 
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