Heizen mit Holz Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Speicheröfen

 

Speicheröfen, wie u. a. als Grundkachelöfen, Lehmöfen oder Specksteinöfen angeboten, haben einen metallischen oder mineralischen Feuerraum, in welchem eine große Menge Scheitholz in einer oder mehreren Chargen verbrannt wird. Die freiwerdende Wärme wird über die Heizgase auf ihrem Weg zum Schornstein an eine große Masse Speichermaterial (zum Beispiel Schamotte, Lehm oder Speckstein) abgegeben. Diese wird dann über einen langen Zeitraum durch überwiegend Wärmestrahlung an den Aufstellraum abgegeben. Diese Öfen werden individuell errichtet oder als industriell gefertigter Bausatz angeboten. Sie haben oft ein Gewicht zwischen ca. 500 und 2000 kg, so dass auch die Tragfähigkeit von Decken bzw. Fußböden beachtet werden muss.
Vermehrt werden Kaminöfen mit einem dem Feuerraum nachgeschalteten mineralischen Speicher angeboten. Diese erreichen - mangels Masse und Wärmeübertragerfläche - nicht die Speicherleistung der vorgenannten Speicheröfen. Sie können einen Raum daher durch Konvektion zügiger Erwärmen als große Speicheröfen und nach Erlöschen des Feuers geben sie noch über längere Zeit Strahlungswärme ab, als Kaminöfen ohne Speichermasse.

Weitere Informationen und Hinweise zu Speicheröfen entnehmen Sie bitte der Broschüre „Heizen mit Holz - so geht’s richtig".

 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe