Heizen mit Holz Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG)

Download

Das aus dem Jahre 1974 stammende und zuletzt im Juni 2020 geänderte Bundes-Immissionschutz-Gesetz bezweckt sowohl die Abwehr schädlicher Umwelteinwirkungen als auch die Vorsorge (bei genehmigungsbedürftigen Anlagen). Das Gesetz regelt:

  • Luftverunreinigungen
  • Geräusche
  • Erschütterungen und
  • ähnliche Vorgänge

Dazu stellt das Gesetz Anforderungen an alle ortsveränderlichen als auch ortsfesten Anlagen. Bestimmte Anlagen unterliegen wegen ihres erhöhten Gefahrenpotentials einer Genehmigungspflicht mit strengeren Anforderungen (genehmigungsbedürftige Anlagen, § 4 Abs. 1 BImSchG). Im Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz werden sämtliche Umweltauswirkungen einer Anlage berücksichtigt. Dabei ist häufig die Größe oder der Produktionsdurchsatz einer Anlage, das heißt das Überschreiten bestimmter Schwellenwerte hinsichtlich Anlagenleistung, Schadstoffausstoß, Stoffdurchsatz etc. entscheidend dafür, ob sie der Genehmigungspflicht unterliegen oder nicht. 

In den mehr als 40 Durchführungsverordnungen (BImSchV) zum Gesetz sind die für die Praxis wesentlichen, vornehmlich technischen Einzelheiten geregelt. Die verschiedenen BImSchV definieren bzw. bestimmen die konkreten Anforderungen an bestimmte Typen von Anlagen sowie Einzelheiten zu deren Genehmigungsverfahren und zur Anlagenüberwachung. 
Sofern in den BImSchV keine Grenzwerte für Emissionen bzw. Immissionen festgelegt sind, gelten die Werte aus den bundeseinheitlichen Verwaltungsvorschriften wie u. a. TA Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) und TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm).

Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
Partikelfilter für Holzöfen