Heizen mit Holz Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Projekte - Details

 

Toxische Wirkung von Nanopartikeln aus Biomassenverbrennung II

Anschrift
NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen
72770 Reutlingen
Markwiesenstr. 55
Kontakt
Dipl.-Phys. Werner Dreher
Tel: +49 7121 51530-59
E-Mail: dreher@nmi.de
FKZ
22011210
Anfang
01.05.2011
Ende
30.09.2013
Aufgabenbeschreibung
Im Folgevorhaben soll der Einfluss von bei der Verbrennung von nachwachsenden Rohstoffen in Kleinfeuerungsanlagen entstehenden Feinstaubs bei dessen Inhalation untersucht werden. Der Hauptaspekt liegt auf dem Zusammenhang zwischen Brenngut (Stückholz / Holzpellets), chemischer Zusammensetzung des Staubs und dessen Toxizität unter Berücksichtigung des Betriebszustands. der Atemwege zurückgehalten zu werden, soll deren Wirkung auf humane Lungenepithelzellen untersucht werden. Hierzu wird ein Expositionssystem verwendet, welches als in-vitro-Modellsystem die Situation in den Alveolen nachbildet, indem es Zellkultursysteme an der Gas-Flüssigkeits-Grenze dem Abgas aussetzt.Das erste Projekt ergab die Notwendigkeit einer erhöhten Abscheiderate, um die Wirkung auf die biochemischen Reaktionen der Zellen im Vergleich zu unbegasten Zellen und Positivkontrollen (submers mit amorphem Kohlenstoff belastete Zellen) eindeutiger identifizieren zu können.Zur besseren Übertragbarkeit ins in-vivo-Modell solI in Erweiterung zum ersten Projekt zusätzlich zur A549 Zelllinie eine Zweite (z.B. NCI-H226, NCI-H460) zum Einsatz kommen. Für eine realitätsnahe Abbildung ist eine Ko-Kultur mit humanen Makrophagen eingeplant.Weiterhin soll untersucht werden, wo sich der Feinstaub nach der Exposition aus der Gasphase auf den Zellen anlagert und ob ein Durchdringen der Zellmembran möglich ist.

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Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
 
 
 
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